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Artikel

Förderung der Lesekompetenz mittels Reciprocal Teaching – auch in der beruflichen Bildung ein Erfolg?

Zeitschrift für Berufs- und Wirtschaftspädagogik
Band 109 / 2013 / Heft 1
S. 67–93

Details

Die Lesekompetenz erweist sich nach den vorliegenden Studien für die Entwicklung berufsfachlicher Kompetenzen als bedeutsam. Insbesondere bei leistungsschwächeren Auszubildenden scheint eine mangelnd entwickelte Lesekompetenz für die berufsfachliche Kompetenzentwicklung zur Barriere zu werden. Damit wird die Förderung der Lesekompetenz in der beruflichen Bildung zu einem wichtigen Anliegen. Als besonders aussichtsreich, jedoch in der Umsetzung auch anspruchsvoll scheint dafür der Ansatz des Reciprocal Teaching, mit dem in anderen Kontexten bemerkenswerte Effekte erzielt werden konnten. In der beruflichen Bildung konnten diese Effekte im Klassenkontext bisher allerdings nicht repliziert werden, wofür u. a. die spezifischen Rahmenbedingungen, die Interventionszeit und eine mangelnde Umsetzungsqualität als ursächlich vermutet wurden. Lediglich bei den besonders Leistungsschwachen waren Lernzuwächse beobachtbar. In diesem Beitrag werden Ergebnisse einer breit angelegten Interventionsstudie vorgestellt, in welcher die Interventionszeit ausgedehnt, eine höhere Umsetzungsqualität angestrebt und eine Kleingruppenbildung im Klassenkontext vorgenommen wurde. Einbezogen wurden sowohl Klassen aus dem Übergangssystem (BVJ, BEJ) als auch zweijährige Berufsfachschulen und die Teilzeitberufsschule, so dass auch Vergleiche zwischen den Schulformen möglich werden. Berichtet werden Ergebnisse der Eingangsdiagnostik sowie Befunde zur Motivations- und Lesekompetenzentwicklung.

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