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Die griechische Polis

Verfassung und Gesellschaft in archaischer und klassischer Zeit

Einzeltitel Steiner

3. Edition
(2017)
377 Pages
ISBN 978-3-515-11561-2 (Print)
ISBN 978-3-515-11562-9 (eBook)

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https://elibrary.steiner-verlag.de/book/99.105010/9783515115629

Mit "Die griechische Polis" hat Karl-Wilhelm Welwei ein Standardwerk der Altertumswissenschaften geschaffen: Die elementaren Ergebnisse und innovativen Deutungsangebote, wie sie in der "Griechischen Polis" vorliegen, bilden die Voraussetzung für einen großen Teil späterer Studien. 1983 erstmals erschienen, liefert der Band eine bis heute grundlegende und umfassende Darstellung der Polis als komplexer Form politisch-gesellschaftlicher Organisation.

Welweis Verdienst liegt vor allem darin, innerhalb einer diffizilen, schwer zu überblickenden Forschungslandschaft eine Synthese geschaffen und zugleich wichtige Impulse für weiteres Nachdenken gegeben zu haben. Entstanden ist ein Band, der bis heute im Regal keines Studierenden und keines Dozenten fehlen sollte. Nun erscheint der Klassiker in einer neuen Auflage, eingeleitet von Karl-Joachim Hölkeskamp und Mischa Meier.

Karl-Wilhelm Welwei

Karl-Joachim Hölkeskamp
Karl-Joachim Hölkeskamp, 1972–1981 Studium der Geschichte, Englischen Philologie, Philosophie, Pädagogik und Klassischen Altertumswissenschaften in Bochum und Oxford. 1984 Promotion, 1991 Habilitation an der Ruhr-Universität Bochum. Seit 1995 Universitätsprofessor für Alte Geschichte an der Universität zu Köln. Für seine herausragenden Leistungen auf dem Gebiet der Alten Geschichte wurde er 2017, gemeinsam mit Elke Stein-Hölkeskamp, mit dem Karl-Christ-Preis ausgezeichnet.

Mischa Meier
Mischa Meier, geb. 1971.
Promotion 1998 an der Ruhr-Universität Bochum mit einer Arbeit zum frühen Sparta; Habilitation 2002 an der Universität Bielefeld mit einer Arbeit zur oströmischen Geschichte im 6. Jh. n. Chr. Seit 2004 Professor für Alte Geschichte an der Universität Tübingen.
Forschungsschwerpunkte: Archaisches und klassisches Griechenland, römische Kaiserzeit, Spätantike, Rezeptions- und Wirkungsgeschichte der Antike.

  • INHALT5-9
  • GELEITWORT DER HERAUSGEBER9-15
  • VORWORT15-17
  • VORWORT ZUR ZWEITEN AUFLAGE17-19
  • EINLEITUNG: BEGRIFF UND WESEN DER POLIS19-31
  • I. DIE HISTORISCHEN GRUNDLAGEN31-50
    • 1. Die Einwanderung der Proto-Griechen31-32
    • 2. Die mykenische Zeit32-41
    • 3. Nachmykenische Wanderungsbewegungen und Ionische Kolonisation41-50
  • II. ENTSTEHUNG, AUFBAU UND ENTWICKLUNG DER ARCHAISCHEN POLIS50-113
    • 1. Faktoren der Polisbildung50-57
    • 2. Die wirtschaftliche Entwicklung57-62
    • 3. Die gesellschaftliche Gliederung62-72
      • a) Adel62-67
      • b) Demos67-69
      • c) Unfreie69-72
    • 4. Genossenschaftliche Elemente72-79
      • a) Phratrien72-75
      • b) Phylen75-77
      • c) Kultische Vereinigungen77-79
    • 5. Die Entwicklung der Institutionen79-93
      • a) Ämterwesen79-83
      • b) Adelsrat83-85
      • c) Volksversammlung85-88
      • d) Gerichtswesen88-93
    • 6. Phalanxtaktik und Krise der Adelsherrschaft93-97
    • 7. Die ältere Tyrannis97-113
  • III. KLASSISCHE POLISSTAATEN113-313
    • 1. Sparta113-170
      • A) Agrarordnung und gesellschaftliche Gliederung113-137
      • B) Verfassung137-159
      • C) Bündnissystem159-167
      • D) Niedergang167-170
    • 2. Athen170-296
      • A) Voraussetzungen und Entstehung der athenischen Demokratie170-219
      • B) Die athenische Demokratie im Zeitalter des Perikles219-267
      • C) Die athenische Demokratie im Peloponnesischen Krieg267-288
      • D) Aspekte der athenischen Demokratie im 4. Jahrhundert288-296
    • 3. Mittlere und kleinere Poleis296-309
      • a) Korinth296-300
      • b) Megara300-303
      • c) Mytilene303-306
      • d) Chios306-309
      • e) Elis309-313
  • IV. MÖGLICHKEITEN UND GRENZEN DER POLIS313-374
    • ÜBERBLICK ÜBER NEUERE FORSCHUNGEN (NACHTRAG 1998)330-331
    • 1. Nachträge zur Einleitung331-332
    • 2. Zu Kapitel I: »Die historischen Grundlagen«332-335
    • 3. Zu Kapitel II: »Entstehung, Aufbau und Entwicklung der archaischen Polis«335-344
    • 4. Zu Kapitel III: »Klassische Polisstaaten«344-371
      • a) Sparta344-348
      • b) Athen348-367
      • c) Mittlere und kleinere Poleis367-371
    • 5. Zu Kap. IV: »Möglichkeiten und Grenzen der Polis«371-374
  • ABKÜRZUNGS- UND LITERATURVERZEICHNIS374-382
  • REGISTER382--1