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Suntoque aediles curatores urbis …

Die Entwicklung der stadtrömischen Aedilität in republikanischer Zeit



1. Edition
(2017)
342 Pages
ISBN 978-3-515-11892-7 (eBook)

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https://elibrary.steiner-verlag.de/book/99.105010/9783515118927

Die stadtrömische Aedilität ist als zweite, obgleich fakultative Stufe der römischen Ämterlaufbahn eine wichtige Magistratur der Römischen Republik. Eine breite Untersuchung dieses Amtes blieb für die republikanische Zeit jedoch bislang aus. Dabei durchlief dieses rein auf die Stadt Rom beschränkte Amt eine erstaunliche Entwicklung. Im Ursprung wohl als plebejische Institution für die Marktaufsicht geschaffen, entwickelte sich die Aedilität unter Hinzukommen weiterer, auch Patriziern offenstehender Amtsstellen immer mehr zum stadtrömischen Amt par excellence. Die Aedilen veranstalteten nicht nur die so wichtigen Spiele, sondern waren schließlich auch mit der Getreideversorgung der Hauptstadt betraut.

Maximilian Becker zeigt in diesem Band nicht nur auf, wie sich die Aedilität in der Römischen Republik entwickelt hat, sondern geht auch den Ursachen für die Entwicklung dieses Amtes nach.

Maximilian Becker
Maximilian Becker wurde nach dem Lehramtsstudium (Latein und Geschichte) in Alter Geschichte an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main promoviert. Zurzeit absolviert er das Lehramtsreferendariat am Studienseminar für Gymnasien in Offenbach am Main und arbeitet als Studienreferendar an der Goetheschule in Neu-Isenburg.

  • INHALTSVERZEICHNIS7-11
  • VORWORT11-13
  • I. EINLEITUNG13-37
    • I.1. ZUR BEGRÜNDUNG VON GEGENSTAND UND FRAGE13-18
    • I.2. DIE QUELLENLAGE UND IHRE PROBLEME18-22
    • I.3. DIE AEDILITÄT IN DER FORSCHUNG22-34
      • I.3.a. Arbeiten zur Aedilität vor Mommsen23-26
      • I.3.b. Das System Mommsens26-28
      • I.3.c. Ansätze zum Ursprung der Aedilität28-30
      • I.3.d. Rechtshistorische Ansätze30-32
      • I.3.e. Ansichten der jüngeren Geschichtswissenschaft32-34
    • I.4. KONZEPTION UND FRAGESTELLUNG34-37
  • II. URSPRUNG UND ENTWICKLUNG DER AEDILITÄT BIS 367 / 36637-140
    • II.1. VORBEMERKUNG UND KONTEXTUALISIERUNG37-39
    • II.2. DAS PLEBEJISCHE AEDILENAMT IM 5. UND FRÜHEN 4. JH.39-115
      • II.2.a. Schaffung der Aedilität gemäß den Quellen40-44
      • II.2.b. Zur Etymologie des Wortes aedilis44-50
      • II.2.c. Zum Bezug zwischen Aedilität und aedis Cereris50-62
      • II.2.d. Die aedilizischen curae vor den Licinisch-Sextischen Gesetzen62-87
      • II.2.e. Die Aedilität als plebejisches Amt87-115
    • II.3. DIE LICINISCH-SEXTISCHEN GESETZE UND DIE SCHAFFUNG DER CURULISCHEN AEDILITÄT115-136
      • II.3.a. Vorbemerkung und Kontextualisierung115-116
      • II.3.b. Die Quellenlage zum „Ständeausgleich“116-123
      • II.3.c. Einordnung der doppelten Aedilität123-136
    • II.4. RÜCKSCHAU UND AUSBLICK136-140
  • III. DIE ENTWICKLUNG BEIDER AEDILITÄTEN BIS INS FRÜHE 1. JH.140-233
    • III.1. VORBEMERKUNG UND KONTEXTUALISIERUNG140-145
    • III.2. PLEBEJISCHE UND CURULISCHE AEDILITÄT145-167
      • III.2.a. Die Besetzung der curulischen Aedilität145-153
      • III.2.b. Wahl und Wahlqualifikation153-159
      • III.2.c. Amtsinsignien und Ehrenrechte: Die Abgrenzung beider Aedilitäten159-167
    • III.3. ZUSTÄNDIGKEITEN BIS ZUM HANNIBAL-KRIEG167-194
      • III.3.a. Von der Marktaufsicht zur Stadtaufsicht167-188
      • III.3.b. Die Spielgebung der aediles curules im 4. und 3. Jh.188-194
    • III.4. NEUERUNGEN IM ZUGE DES HANNIBAL-KRIEGES194-209
      • III.4.a. Die Einrichtung neuer ludi und die Ausweitung der aedilizischen cura ludorum195-201
      • III.4.b. Verdichtungspunkte einer cura urbis201-209
    • III.5. DIE AUSWEITUNG DER KOMPETENZEN BIS IN DIE ZEIT SULLAS209-228
      • III.5.a. Die zunehmende Bedeutung der öffentlichen Getreideversorgung209-217
      • III.5.b. Die cura urbis als Alltagsgeschäft der Aedilität217-224
      • III.5.c. Die ludi Megalenses, die ludi Florales und die Intensivierung des öffentlichen Spielwesens224-228
    • III.6. RÜCKSCHAU UND AUSBLICK228-233
  • IV. DIE ENTWICKLUNG DER AEDILITÄTEN VON SULLA BIS ZUM ENDE DER REPUBLIK233-276
    • IV.1. VORBEMERKUNG UND KONTEXTUALISIERUNG233-236
    • IV.2. DIE AEDILITÄTEN UND SULLAS REFORMEN236-250
      • IV.2.a. Die Aedilität Ciceros und die Angleichung beider Aedilitäten237-246
      • IV.2.b. Die Aedilität im etablierten cursus honorum nach Sulla246-250
    • IV.3. DIE ENTFALTUNG DER KOMPETENZEN IM 1. JH. UND DEREN RÜCKGANG UNTER AUGUSTUS250-272
      • IV.3.a. Die cura ludorum sollemnium und ihre Bedeutung in der Späten Republik251-257
      • IV.3.b. Die cura urbis und ihre einzelnen Aufgabenbereiche bis in den Frühen Principat257-265
      • IV.3.c. Die cura annonae und die Schaffung der aediles Ceriales265-272
    • IV.4. RESÜMEE UND AUSBLICK272-276
  • V. SCHLUSS: DIE ENTWICKLUNG DER STADTRÖMISCHEN AEDILITÄT IN REPUBLIKANISCHER ZEIT276-283
  • BIBLIOGRAPHIE283-321
    • 1. VERZEICHNIS DER VERWENDETEN ABKÜRZUNGEN283-284
    • 2. QUELLENEDITIONEN284-293
      • 2.a. Antike Autoren284-292
      • 2.b. Fragmentsammlungen und Anthologien292-293
      • 2.c. Inschriften293-293
      • 2.d. Münzen293-293
    • 3. FORSCHUNGSLITERATUR293-321
  • INDICES321-329
    • 1. QUELLEN321-328
      • A. Antike Autoren321-327
      • B. Inschriften327-328
      • C. Münzen328-329
    • 2. NAMEN UND SACHEN329--1